Wild Wings drehen auf (31.1.2016)

Nein, dieser Sonntag war definitiv nicht der Tag der Iserlohn Roosters. Die Schwenninger Wild Wings standen für die Party gegen die Sauerländer mit nur 13 Spielern auf dem Eis. Neun von ihnen verletzt. Das tat dem Willen der Wild Wings jedoch keinen Abbruch.

Das erste Drittel war schleppend, beide Mannschaften brauchten Zeit, um ins Spiel zu kommen. So dauerte es 16 lange Minuten, bis die Fans der Roosters zum ersten Mal jubeln durften. Doch zu früh gefreut: Die Schiedsrichter Rohatsch und Winnekens brauchten den Videobeweis, ob die Scheibe auch wirklich komplett über der Linie war. Ihre Entscheidung lautete kein Tor für die Sauerländer vor heimischer Kulisse. Der Puck hatte die Linie anscheinend nicht vollständig überschritten. So endete das erste Drittel 0:0.

Der mittlere Spielabschnitt gewann dann doch etwas Fahrt. Die Roosters schossen in der 28. Spielminute das 1:0. Freude in der Eishalle am Seilersee. Doch es sollte das einzige Tor der Gastgeber an diesem Nachmittag bleiben. Trotz Druck wollte kein zweites Tor fallen.

Im letzten Drittel drehten die Gäste aus Schwenningen dann auf. Die Iserlohner standen  immer mehr unter Druck. Daniel Schmölz machte nach gut 45 Spielminuten das erste Tor für die Schwenninger. Es sollte nicht das letzte Tor an diesem Abend bleiben. In einem Powerplay der Roosters verloren diese den Puck und es kam zu einem Unterzahltor der Gäste durch Simon Danner. Kurz darauf trafen die Roosters erneut und schon wieder waren sich die Schiedsrichter nicht einig, ob es nun ein Tor war oder nicht. Auch dieses Mal wurde der Videobeweis benötigt und es war laut den Schiedsrichtern auch dieses Mal kein Tor. Diese Entscheidung quittierten die 4967 Zuschauer mit Pfiffen.

Es wurde nicht besser. Will Acton schoss in der 55 Minute erneut das Runde in das Eckige. Die Halle wurde zu diesem Zeitpunkt von Minute zu Minute leerer. Den Roosters halfen auch keine Gesänge von den noch anwesenden Fans. Auch half es nicht, dass Mathias Lange wenige Sekunden vor Schluss die Eisfläche verlies und ein sechster Feldspieler kam. In diesem Moment traf Damien Fleury ins leere Netz und machte somit den 1:4 Sieg für die Wild Wings klar.

 

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