Die Saison 2016/17 bei den Iserlohn Roosters

Über diesen Beitrag habe ich mir viele Gedanken gemacht. Wie soll ich ihn aufbauen, was soll rein, was nicht? Letztendlich habe ich mich entschieden, ein wenig über das zu schreiben, was am Eis passiert ist.

Zu Beginn der Saison sagte ich, dass es eine gute Mannschaft sei, die gefährlich werden könnte, wenn denn das Zusammenspiel klappt. Hat es nicht. Das Ergebnis war Platz 13 der Hauptrunde, die Verantwortlichen reagierten zu spät und die Mannschaft fing zu spät an, Eishockey zu spielen.

Die Abgänge

Doch zu erst zu den Abgängen. Die tun verdammt weh. Gerade Chet Pickard hat in den letzten Spielen gezeigt, was er kann. Bei manchen Schüssen auf das Tor habe ich nur gedacht, das hält der nie. Aber er hat den Puck gehalten, wenn die Defense versagte. Auch menschlich habe ich ihn als angenehm empfunden. Hat nie einen Mannschaftskameraden am Eis angekeift. Das haben andere getan – Namen werde ich nicht nennen.

Boris Blank hatte im Laufe der Saison im Interview mit Telekom Eishockey gesagt, dass die Mannschaft „verkackt“ hätte. Damit hatte er recht. Ob das der Grund ist, weshalb er keinen neuen Vertrag angeboten bekommen hat oder doch, weil er zu „alt“ ist und Erfahrung hat? Ich weiß es nicht, werde da auch nicht weiter drüber spekulieren.

Luigi Carporusso. Dass er sich entschieden hat, zu gehen, finde ich schlimm, denn es geht ein Leistungsträger und hat gerade in letzter Zeit viele entscheidende Tore für die Roosters gemacht.

Als ich Hannu Pikkarainen zum ersten Mal auf dem Eis gesehen hatte, gefiel mir seine Spielweise. Er fiel mir positiv auf und ich dachte, der wäre was für die Roosters. Das war 2015/16, als die Schwenninger Wild Wings die Roosters mit einem 1:6 aus der eigenen Halle fegten. Tja und nun hat er keinen neuen Vertrag bekommen. Gründe kenne ich nicht und werde sie wohl auch nicht erfahren.

Die restlichen Abgänge sind mir nicht besonders aufgefallen. Bei manchen musste ich oft genug auf der Liste nachschauen, wer das überhaupt ist, wenn die Person auf dem Eis stand.

Die Bildermacher

In Iserlohn ist es so, dass wir, die Bilder machen (das Wort Fotograf möchte ich nicht in den Mund nehmen, da es nicht auf jeden von uns zutrifft), direkt neben der Spielerbank stehen. Wir sind wirklich sehr nah dran. So kam es auch, dass wenn etwas Besonderes anstand und man ein Bild davon brauchte, an den Plätzen von den Spielern stand. Die Spieler wissen alle ganz genau, dass die Knipser sofort wieder weg sind, sobald das Bild gemacht wurde. Genauso wissen wir, dass wir einfach nicht zwischen den Spielerbänken rumrennen dürfen, wenn das Spiel im Gange ist. Aber in den Pausen dürfen wir zwischen den Bänken stehen und uns auch auf die Bank setzen. Auch bei der Gästemannschaft ist das kein Problem. Wir können in der Pause durch den Gang und die Halle verlassen. Es gibt nur eine Mannschaft, bei der der Betreuer handgreiflich wird. Einmal habe ich es miterlebt, beim zweiten Mal war ich nicht anwesend (den Grund weis ich nicht mehr). Ich schreibe von den Augsburg Panthern und ihrem Betreuer. So etwas habe ich in Iserlohn noch nicht erlebt. Er besteht darauf, dass wir nicht durch dürfen, wenn die Panther da sind. Als ob wir spionieren würden oder so. Keine Ahnung. Natürlich regt es mich auf, weil es bei keinem anderen Gästeteam zu Zwischenfällen kommt. Ab und zu unterhält man sich sogar mal mit dem Betreuer der Gästemannschaft, wenn man sich kennt. Aber mit dem Augsburger ist das nicht möglich. Das Thema lasse ich, sonst schreibe ich mich in Rage.

Unfälle

Unfälle und Verletzungen habe ich einige gesehen. Doch wie ein Buchmacher im wahrsten Sinne des Wortes abgeschossen wurde, habe ich bis dahin noch nicht gesehen. Ich hatte bereits dazu etwas geschrieben. Mich beschäftigt das Thema immer noch, auch wenn inzwischen mehr als vier Monate vergangen sind.

Am Eis bin ich wieder schreckhafter geworden. Sehe ich den Puck nicht, oder ist das Spiel an einer bestimmten Stelle, bin ich in Alarmbereitschaft.

Auch einige Spielerverletzungen habe ich dieses Jahr gesehen. Es war kein schöner Anblick, doch mich regen dann die Kollegen auf, die die Szenen fotografieren, wo der Spieler auf dem Eis behandelt wird. Auch hier könnte ich mich in Rage schreiben, deshalb ist es besser, das hier zu beenden 😉

Und sonst?

Ich freue mich, dass die jungen Spieler bleiben. Sie haben sich gut weiterentwickelt und werden hoffentlich in der nächsten Saison noch mehr Eiszeit bekommen.

Ansonsten bin ich auf die nächste Saison gespannt. Es kann nur besser werden.

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