Im November jährt sich einiges

Es ist inzwischen November. Das Jahr ist fast vorbei und es gibt bei mir keinen Monat, in dem sich mehr jährt, als im November. Deshalb schreibe ich mal, was sich jetzt jährt.

20 Jahre

Seit nunmehr 20 Jahren befindet sich mein Auto in Familienbesitz. Ich habe mit ihm sehr viele Höhen, Tiefen und Veränderungen durchgemacht. Meine Mutter hatte mir ihr Auto zum Auszug geschenkt. So bin ich zu meinem Auto gekommen. Ich bin mit ihm nach Gelsenkirchen gezogen, habe ihn immer durch den TÜV gebracht. Mal mit mehr Hängen und würgen, als gut war. Habe mein Studium abgeschlossen. Bin nach Bochum gezogen. Bin in Bochum umgezogen und alles mit meinem treuen Begleiter an der Seite. Ja, das Auto ist ein Familienmitglied. Im Freundeskreis schüttelt jeder den Kopf, wenn er mitbekommt, dass ich dieses Auto immer noch habe. Jeder fragt sich, wann wir uns trennen. Es ist geplant, aber irgendwie wollen wir uns nicht voneinander trennen. Mal schauen, wie lange wir noch zusammen sind und was wir noch alles erleben.

10 Jahre

Im November 2007 hat einiges seinen Lauf genommen, was mich heute noch verfolgt. Besonders beruflich gesehen. Ich bin in der Mediengestaltung nicht weitergekommen. Eigentlich sollte ich die Stelle bei einer Firmenzeitung als Gestalterin unterstützen. Doch schon nach ein paar Tagen wurde ich auserkoren, die Zeitung zu leiten. So bin ich zum ersten Mal überhaupt mit dem Journalismus in Kontakt gekommen. Schade, dass es nicht weiterging. Nur wenn etwas von ganz oben kommt, dass man nicht bleiben darf, ist es schade. Aber dennoch denke ich gerne an diese Zeit zurück.

8 Jahre

Vor acht Jahren, 2009, bekam ich wieder durch Zufall die Chance, etwas in Sachen Öffentlichkeitsarbeit zu machen. Ich wurde von einer Bekannten angesprochen, ob ich nicht zwei Support Seiten auf Myspace machen möchte. Ich habe gezögert, denn da war ich auch etwas privat drin involviert, weshalb ich es eigentlich nicht machen wollte. Jedoch gab ich mir einen Ruck und machte es trotzdem. Das war auch der Punkt, an dem ich gemerkt hatte, dass ich doch wesentlich mehr Freiheit brauchte, als gedacht. Nur immer für eine Sache sprechen, war und ist bis heute nicht mein Fall. Wobei ich so ein Projekt jeder Zeit wieder machen würde, wenn das richtige Angebot kommt.

6 Jahre

  1. Ein Jahr, in dem ich den bisher größten Sprung in meinem Leben gemacht hatte. Da mir das Pendeln zwischen Lüdenscheid und Gelsenkirchen auf Dauer zu anstrengend wurde (täglich mindestens acht Stunden im Zug verbringen), war die Entscheidung schon zu Studienbeginn gefallen, dass ich umziehe. So bin ich vor sechs Jahren aus dem Sauerland ins Ruhrgebiet gekommen. Ob ich auf Dauer hier bleibe, weiß ich nicht. Aber bis jetzt war es die richtige Entscheidung, alles so zu machen, wie es gekommen ist.
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