Tempo und doch nicht perfekt (19.11 2017)

Am Iserlohner Seilersee trafen die Roosters auf die Adler Mannheim. Beide Mannschaften hatten am Freitag verloren und brauchten dringend einen Sieg. Die Roosters in Düsseldorf und Mannheim in Krefeld.

Iserlohn Roosters – Adler Mannheim 1:0 (0:0; 1:0; 0:0)

Das erste Drittel war gleich von Abgang an von Tempo geprägt. Die Sauerländer erwischten den besseren Start und brachten den Puck direkt auf das Tor von Chet Pickard. Doch die Mannheimer konnten sich befreien. Nach sieben auf dem Eis gab es die erste Strafe. Daniel Sparre musste wegen Hakens für zwei Minuten auf die Bank. Allerdings konnten die Roosters das Powerplay nicht nutzen. Stattdessen ließen sie Zeit verstreichen, den Puck aufs Tor zu bringen. Nach 13 Minuten auf dem Eis musste der Nächste runter vom Eis. Dieses Mal traf es Marco Friedrich erhielt zwei Minuten wegen Behinderung. Auch die Adler konnten diese Chance nicht nutzen, auch wenn sie energisch auf das Tor von Sebastian Dahm spielten. Zum Ende des Drittels gaben die Gäste noch einmal Gas, jedoch ohne Erfolg. Somit ging der erste Spielabschnitt 0:0 aus.

Das zweite Drittel sollte sich als deutlich ruppiger und flüssiger erweisen, als das vorangegangene. So erwischten die Gastgeber erneut den besseren Start. Doch auch die Gäste konnten dem immer wieder etwas entgegensetzen. Sei es „nur“ der Mann zwischen den Pfosten auf Mannheimer Seite. Das erste Powerplay der Roosters in der 29. Spielminute wies ein wenig mehr Druck nach vorne auf. Die Adler konnten sich allerdings immer wieder durch Schüsse aus den eigenen Drittel befreien. Das hat Zeit gekostet, sich neu aufzubauen und die Scheibe aufs Tor zu bringen. In den letzten fünf Minuten des zweiten Drittels lies die Kraft bei beiden Mannschaften nach. Die Mannheimer wurden ungeduldig und ließen sich provozieren. So musste erst Luke Adam in der 36. Spielminute wegen Haken runter vom Eis. Keine Minute später folgte ihm Mark Stuart wegen Beinstellens. Diese Chance konnten die Roosters erst nicht verwerten. Doch gerade als Adam wider aufs Eis kam und alle komplett waren, wurde es unruhig vor dem Mannheimer Tor. Johan Larsson stocherte sich im Tumult das Tor zurecht. Daher konnten die Roosters das zweite Drittel mit einem Spielstand von 1:0 für sich verbuchen.

Auch das letzte Drittel wies eine Menge Tempo auf. Beide Mannschaften hatten gute Chancen, einen Treffer zu machen. Doch der Puck wollte bei beiden Mannschaften nicht ins Tor des Gegners. So verbuchten die Gäste aus Mannheim mehr Zeit auf der Bank für sich. Bei den Roosters blieb es bei der einen Strafe von Friedrich wegen Behinderung.

Tore: 1:0 Johann Larsson (38:14)

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