Arbeitsmaterialien und Co.

In diesem Beitrag geht es um die Dinge, die ich zum Arbeiten als Journalistin benötige. Auch ist die Einstellung zu den Dingen zu bedenken. Denn die hat sich im Laufe der Zeit stark geändert.

Das Handy

Jeder, der als freier Journalist arbeitet, hat es wie auch fast jeder und es ist wirklich unentbehrlich. Es ist teilweise einfach angewachsen. Das Handy. Es klingelt nicht ununterbrochen. Trotzdem hat man es ständig in der Hand. Ein Kunde könnte sich ja melden … E-Mails werden beantwortet etc. Auch in den Momenten, in denen man eigentlich privat unterwegs ist, ist das Ding dabei. Bei Facebook wird nach den neusten News gesucht oder, wie in meinem Fall: Instagram. Ich liebe diese App. Selber lege mein Handy aber, wenn ich privat unterwegs bin, bei Seite. Es ist zwar an, aber in so Momenten nervt es mich. Ich finde es unhöflich, wenn jemand mitten im Gespräch mit dem Ding rumspielt. Mir zeigt es Desinteresse an. Eine Lösung dafür habe ich bei der einen oder anderen Person noch nicht gefunden. Immer wieder darauf Aufmerksam machen, ist auf die Dauer gesehen einfach nur nervig.

Zettel und Stift

Bei Aufträgen immer dabei. Im Interview mal eben sagen „So schnell kann ich nicht schreiben“, ist eine Standartfloskel von mir. Meine Schrift will ich hinterher noch lesen können. Meistens ist die Geräuschkulisse zu laut für das Diktiergerät oder die entsprechende Funktion auf dem Handy.

Kamera

In den meisten Fällen, wenn ich für die Tageszeitung unterwegs bin, nehme ich sie gar nicht mit. Meistens habe ich einen fotografierenden Kollegen dabei. Manchmal ist die Aufgabe „Bring drei Köpfe mit“. Zuerst war diese Aussage für mich gewöhnungsbedürftig, denn jemanden den Kopf abschlagen wollte ich nicht. Schließlich leben wir nicht im Mittelalter. Meine Kollegen meinen damit lediglich „Mach eine Umfrage mit drei Leuten und fotografiere sie“. Aber nicht immer schafft man es, das mit dem Fotografen zusammen zu machen. Entweder greife ich da auf das Handy zurück, oder ich nehme meine eigene Kamera mit.

Dann gibt es aber die Art von Aufträgen, die auch u.a. für diesen Blog hier entstehen, wo ich meine Kamera brauche. Inzwischen ist mein Modell in die Jahre gekommen und es müsste eigentlich etwas Neues her … Aber ich komme zurecht.

Denke ich zurück, so muss ich gestehen: Früher habe ich sehr gerne fotografiert. Inzwischen hat sich mein Verhältnis zu meiner Kamera geändert. Sie ist mein Arbeitsgerät geworden. Ist die Kamera mit dabei, muss ich arbeiten. Das hat nichts mehr einem Hobby zu tun. Kamera = Arbeit. Nach dem Bilder auf der Speicherkarte entstanden sind, geht es ans bearbeiten.

Laptop

Der Laptop ermöglicht mir einiges. So kann ich überall arbeiten, vorausgesetzt, es ist eine Steckdose vorhanden und der Akku geladen. Auch hier hat sich mein Verhältnis geändert. Früher konnte ich stundenlang vorm Rechner sitzen und mich berieseln lassen. Heute nutze ich ihn ausschließlich zum Arbeiten. Schreibe meine Texte, beantworte E-Mails, bearbeite Bilder, schneide Videos und mache ab und zu noch Design-Sachen. Wenn ich nicht am Arbeiten bin, ist das Ding auch aus. Für den Rest habe ich das Handy oder iPad. Damit kann man besser auf dem Sofa liegen und surfen 😉

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s