Total erfroren: Skispringen

Am Wochenende stand Skispringen in Willingen auf dem Plan. Nicht unbedingt eine Sportart, der ich etwas abgewinnen kann. Deshalb auch ein Blogbeitrag dazu. Eine Sache vorweg: ich durfte nicht an den Schanzentisch, da ich nur eine Akkreditierung für die schreibende Presse hatte. Dazu sage ich gleich mehr 😉

Ein paar Tage vor dem Event, anders kann ich es nicht beschreiben, erhielt ich Fotos, wie die Schanze prepariert wird. Es lag kein Schnee. Doch Petrus hatte entschieden, dass er Frau Holle das Go für den Schnee geben wollte. Es schneite also. Das Auto abgestellt, im Touristeninformationszentrum die Akkri abgeholt, die ersten Skisprungbegeisterten (Journalisten) kennengelernt. Für meine Verhältnisse war es eh schon viel zu früh, deshalb brauchte ich erst einmal einen Kaffee, um überhaupt ein Auge aufzukriegen. Gefahren ist zum Glück jemand anderes 😉 Nicht, dass der Eindruck entsteht, ich fahre total übermüdet. Irgendwann ging es dann an die Schanze, wie es sich bei Wintersportarten, die draußen stattfinden, üblich ist, per Shuttle.

Wenn ich grundlegend irgendwo zum ersten Mal bin, versuche ich mir, schnell einen Überblick zu verschaffen oder ich hänge mich an Kollegen, die sich auskennen. So dauerte es nicht lange, bis ich meinen Platz gefunden hatte. Ich stand vor der Schanze und dachte nur: „OMG, ist das hoch!“ Nicht geeignet für Menschen mit Höhenangst 😉 Dazu der Gedanke: „Die müssen ja total lebensmüde sein, sich da runter zustürzen.“

Eine Schanze kenne ich aus Meinerzhagen, da habe ich auch schon am Tisch gestanden und es war mir definitiv zu hoch. Doch da ich nicht an den Schanzentisch durfte, meine Akkreditierung sagte, ich sei „nur“ schreibende Presse. Ein totaler Reinfall. Bilder machte ich trotzdem, bis es keinen Sinn mehr hatte. Da ich mit meiner Begleitung abgemacht hatte, dass wir nur den ersten Durchgang machen, war ich relativ schnell erlöst. Denn ich war trotz Zwiebellook und entsprechender Winterkleidung nach gut zwei Stunden ohne Bewegung komplett durch gefroren.

Was jedoch gut war, war die Stimmung. Damit hatte ich nicht gerechnet. Aprés Ski Hits, von denen nur der Refrain gespielt wurde. Ich muss gestehen, dass inzwischen fast jeder DJ in einer Disco schlechtere Musik auflegt, als das, was da gespielt wurde.

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