Instagram: Ein Bild ist schnell geschrieben

Ein Bild ist schnell geschrieben, aber man kann keinen Text fotografieren. So oder so, Bilder sind aus den Sozialen Netzwerken nicht mehr weg zu denken. Man kann sie schnell wahrnehmen und braucht nicht noch einen ellenlangen Text lesen. Sie erregen Aufmerksamkeit und das ist für die schnelle Wahrnehmung von Beiträgen gar nicht verkehrt. Man kann sie teilen und sich selbst auf ihnen ins rechte Licht rücken. Den Vorteil bietet Instagram.

Zugegeben, ich liebe diese App und will auch nicht mehr ohne sie sein. Sie hat mir Facebook ersetzt. Viele Nachrichten habe ich schneller in meinem Feed, als bei Facebook und doch ärgert mich eines: der neue Algorithmus. Mir werden nur noch so sechs bis sieben Profile mit ihren Neuigkeiten angezeigt. Das ärgert mich, denn wenn ich auf anderen Profilen nachschaue, stelle ich fest, dass diese auch hier und da mal ein Bild posten, was mich interessiert hätte. Meistens werden mir nur die Seiten angezeigt, die besonders viele Follower haben. Ich finde es schade, denn auch nicht so große Seiten haben interessante Inhalte. Oder gar die Menschen, die man privat kennt. Was mich inzwischen auch stört, sind Unternehmen, die User bezahlen und das überhand nimmt. Bitte an dieser Stelle nicht falsch verstehen. Ich gönne es jedem, der für seine Postings Geld bekommt. Nur das sollte auch ausreichend gekennzeichnet sein und nicht zu viel werden. Diese User verlieren ihre Authentizität. Dazu wird es noch einen Beitrag geben, denn mir sind inzwischen sehr viele Beispiele, positive wie negative, aufgefallen.

Hashtags

Aufgefallen ist mir an meinem eigenem Postverhalten einiges. Meine Reichweite ist wesentlich höher, als meine Anzahl der Follower. Zum einen hat sich meine persönliche Reichweite erhöht, seitdem ich bewusst Hashtags verwende. Also die Schlagworte, unter denen meine Bilder zu finden sein sollen. Da bediene ich mich gezielt an denen, die mein Bild beschreiben und an allgemeinen, die die Zielgruppe für das Foto ansprechen.

Professionell vs Handy

Dazu hat man mehrere Möglichkeiten, ein Foto auf Insta zu posten. Zum einen das Foto von der Handykamera und dann das mit einer Spiegelreflex aufgenommen. Inzwischen habe ich verstanden, dass professionelle Bilder, also mit der Spiegelreflex gemachte, wesentlich besser laufen, als die mit dem Handy aufgenommenen.

Auch habe ich mich entschieden, alltägliche Situationen weiterhin mit dem Handy festzuhalten. Das läuft auch ganz gut. Aber ich habe auch festgestellt, dass mein richtig gutes Foto mit der Spiegelreflex mehr Leute auf meine Seite zieht. Ein weiterer Vorteil für mich ist, dass ich die Bilder mit meinem Logo versehen kann. Mein Name steht also immer drauf, was bei den Handybildern nicht der Fall ist.Es gibt allerdings einen Nachteil bei den professionellen Bildern: ich muss sie bearbeiten und dann auf das Handy ziehen. Daran musste ich mich erst gewöhnen, aber es funktioniert.

Ein guter Rat

Woran ich mich jedoch nicht gewöhnen will, ist ein Rat einer guten Freundin von mir: „Poste regelmäßig ein Foto von dir“, sagte sie zu mir. Das wird weiterhin nur in Ausnahmefällen passieren. Mein Gesicht muss nicht sein und es gibt auch Seiten, bei deren Inhalte die verantwortliche Person nicht im Vordergrund steht. Dazu in einem späteren Beitrag über Instagrammer mehr. Meine Inhalte ziehen auch so und deshalb bleibe ich dabei, nur ab und zu mal ein Foto von mir zu posten. „Du musst auch mehr Stories machen“, sagte sie ebenfalls zu mir. Ab und zu schaffe ich es, mal eine zu machen. Ich komme damit besser klar, als mit anderen Netzwerken, die diese Funktion ebenfalls anbieten. Und ich habe tatsächlich mehr Spaß an den Insta-Stories. Wenn es passt, werde ich sie weiterhin machen.

Noch ein kleines Fazit zum Schluss: Instagram sollte seinen Algorithmus wieder verändern, Hashtags und professionelle Fotos bringen etwas. Schließlich muss die Inszenierung stimmen.

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4 Gedanken zu “Instagram: Ein Bild ist schnell geschrieben

  1. Hallo Jenny,

    sehr schöner Bericht und Deine Einstellung zu Instagram gefällt mir auch.

    Erlaubst Du mir ein paar Anmerkungen?

    Fotos im Handy kann man mit einem Logo versehen, hatte früher selber oft die Android App Add Watermark Free benutzt, funktioniert gut.

    Aufnahmen, die sich auf dem Computer befinden müssen nicht unbedingt erst aufs Handy gezogen werden um sie bei Instagram zu posten, zumindest nicht, wenn man Lightroom benutzt. Es gibt das Lightroom-Plugin LR/INSTAGRAM, es ist kostenlos und funktioniert hervorragend.

    Gruß,
    Andreas

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    • Hallo Andreas,
      Danke für deinen Kommentar. Die Hinweise finde ich interessant und schaue mir das mal an. Ich bin, was Apps und Bildbearbeitung am Handy angeht, nicht besonders fit und arbeite dann lieber über den Rechner 😉

      Lieben Gruß 😀

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