Wie war nochmal der Name?

Wenn man mit vielen Leuten zu tun hat, hört man viele Namen. Aber die sich zu behalten und nicht in peinliche Situationen zu kommen, ist eine Kunst.

Als Journalist hat man mit vielen Menschen kontakt. Es kommt immer vor, dass man diverse Leute mehrmals sieht. Dann ist es passiert: Man erinnert sich nicht mehr an den Namen. Und da jeder Mensch einen Namen hat, ist das sehr, sehr schlecht, wenn man sich nicht mehr daran erinnert. Das ist der Punkt, an dem guter Rat teuer ist. Aber hier muss ich auch differenzieren.

Mit Schirm, Charme und Melone kommt man weiter.

Es gibt Faktoren, die erleichtern es mir, nicht vergessen, wie die Person heißt. Einer davon ist, ich habe die Person erst einmal gesehen und dann auch noch bei schlechten Lichtverhältnissen. Ich erinnere mich zwar daran, dass man sich schon einmal gesprochen hat, aber eben nicht immer. Dann hilft nur viel, viel Charme spielen lassen. Ein kleiner Scherz und nachschauen, wo der Name notiert ist. Das hat mir letztens den Hintern gerettet. Ein kleiner Scherz, sagen, man hat sich den Namen aufgeschrieben und zeigen, dass es tatsächlich auch notiert wurde. Zumindest weiß ich dann beim nächsten Mal genau, wer die Person ist.

Wie war das nochmal???

Ja, es passiert. Und es passiert oft. Um beim Schreiben den Namen einer Person auch ohne Probleme dastehen zu haben, habe ich mir inzwischen angewöhnt, die Interviewpartner ihren Namen aufschreiben oder buchstabieren zu lassen. So vermeide ich Fehler, denn nichts wird peinlicher, als eine Mail, wo geschrieben wird, dass man anders heißt. Ist mir auch schon passiert, aber die Person hat es mit Humor genommen und gefragt, ob ich Akte X-Fan wäre. Diese Mail habe ich beantwortet und mich entschuldigt. Da breche ich mir als Journalist keinen Zacken aus der Krone und es festigt noch das Vertrauen.

Wer bist du?

Gerade im Sommer ist mir folgendes passiert: Bei ein paar Terminen für die Tageszeitung hat mich immer wieder jemand angesprochen und ich war am arbeiten. Bis heute weiß ich nicht, wer das war. Ich habe nur eine Vermutung. Aber ich glaube, er hat mich jemanden verwechselt. Mir kam die Person zwar bekannt vor, aber dennoch weiß ich bis heute nicht, wer das war.

Auch sonst brauche ich unheimlich lange, bis ich die Personen den Namen zuordnen kann. Kommt davon, wenn man sich selten sieht und eh schon sehr viele Menschen kennt. Manche merke ich mir schnell, bei anderen dauert es eine gefühlte Ewigkeit, bis Name und Person endlich in den Windungen meines Hirns vernünftig miteinander verknüpft sind.

Fazit: Ich muss mir Gesichter und Namen besser einprägen. Sonst wird das peinlich oder auch amüsant. Sollte ich einem von euch mal begegnen und mich beim nächsten Mal nicht mehr an euch erinnern, es ist absolut keine Absicht 😉

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