Soziale Netzwerke: Es geht doch nichts über Facebook

Facebook. Nicht unbedingt die Mutter aller Sozialen Netzwerke, aber mit unter das Wichtigste. Als ich meinen Account dort vor etwa neun Jahren eröffnete, gab es noch MySpace. Ich habe dieses Netzwerk geliebt. Nur die Leute wurden dort immer inaktiver, also wechselte ich auch zu Facebook. Immer wieder steht das Netzwerk in der Kritik, es ist teilweise schneller, als Journalisten, man bezieht hauptsächlich seine Nachrichten darüber. Zumindest ist das mein Stand. Alles gut und schön. Man hat Leute in der Liste drin, die man nur oberflächlich kennt. Außerdem hat es Internetforen abgelöst. Was habe ich Foren früher geliebt! Ich konnte mich stundenlang darin aufhalten. Man konnte sich auch mit anderen Nutzern austauschen und das alles unter einem Pseudonym. Beleidigt wurde nicht. Dafür gab es ja die Mods. Es war toll!

Aber zurück zum größten Netzwerk weltweit. Facebook aktualisiert gefühlt alle paar Minuten die Nutzerbedingungen und ändert die Oberfläche. Was war das noch ein Aufschrei, als es auf einmal nicht mehr „Pinnwand“, sondern „Chronik“ hieß. Und heute? Man hat sich dran gewöhnt. Inzwischen ist Facebook voller Müll, den man nicht sehen will. Was ich sehen will, ist, was meine Freunde machen. Und da schlägt dieser Algorithmus zu. Aber generell haben Unternehmen dieses Netzwerk gekrallt. Es ist schon lange nicht mehr nur das Vernetzen mit Freunden. Es ist eine Marketingplattform geworden. Und man wird mit Werbung überschwemmt. Zumindest kommt es mir so vor. Unternehmen verdrängen den Status von Freunden. Ob das an der Möglichkeit liegt, dass inzwischen viele Beiträge gesponsert werden? Ich denke ja. Denn durch eine gezielte Auswahl von Nutzern (Thema Datenschutz!) wird der Zielgruppe das angezeigt. Somit werden mehr Klicks und Likes generiert. Ein einfaches Schneeballsystem. Und doch, für mich als Privatperson echt nervig.

Wo ich gerade noch über die Unternehmen gemeckert habe, so muss ich auch bei den Privatpersonen einiges loswerden. Ich will nicht sagen, dass ihr mir egal seid. Aber jeder noch so kleine Fitzel, den man irgendwie lustig findet, wird geteilt und kommentiert. Wo ich gerade beim kommentieren bin: Auch hier gibt es Personen, die einfach mal die Klappe halten und nicht überall ihren Senf dazu geben sollten. Ich wünsche mir ernsthaft eine Reaktion, die die Augen rollt. Das fehlt wirklich. Ansonsten sind die Angebote anstatt des Likes nicht schlecht. Aber es fehlen welche, wenn ich das mit den Smilies vergleiche, die ich früher gerne verwendet habe.  Der Augen-roll-Smilie war früher bei mir oft im Dauereinsatz und auch das passende Emoji verwende ich recht gerne. Ich wünsche mir wieder diese Smilies. Besonders den Kotzenden. Das wäre doch mal was.

Ihr merkt, ich mag Facebook nicht besonders. Aber ich habe auch eine Seite für diesen Blog hier. >>Diese hier<< Über ein Like freue ich mich 🙂

Bis zum nächsten Teil aus der Reihe der Sozialen Netzwerke.

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