Auf Autosuche

Ein neues Auto muss her. Der Ernie kann nicht mehr.

Achtung, dieser Post enthält eine Produktplatzierung!

Wer meinen letzten >>Blogpost zum Abschied von meinem geliebten, VW Polo 6N, Namens Ernie<<, gelesen hat, wird festgestellt haben, dass wir uns nach vielen Jahren trennen mussten. Der Grund war ganz einfach der Rost, der inzwischen nach und nach die gesamte Karosserie unten und an den Seiten angefangen hat, zu zerfressen. Seit langem, ehrlich gesagt, bereits seit 2013, stand bereits fest, dass er nicht mehr lange machen soll. Der letzte TÜV war nur noch Gnade, da ich mir keinen anderen fahrbaren Untersatz erlauben konnte. Mir wurde gesagt, dass ich ja nicht noch einmal fragen sollte, dass man mir den über den TÜV bringen soll.

Doch dieses Mal ist mir die Entscheidung abgenommen worden, als ich zum einem drunter geschaut habe und nur wenige Stellen entdeckt habe, die keinen Rost bzw. Rostbläschen aufwiesen. Dann noch die Schweißnähte, die auch wider gemacht werden müssen. Von den Türen ganz zu schweigen. Ach und überhaupt, es gab kaum eine Ecke, die nicht irgendwie angefangen hatte zu rosten. Da ging nichts mehr.

Die Autosuche beginnt

Somit beschäftige ich mich eigentlich schon seit 2013 mit dem Gedanken „Neues Auto“. Diesen habe ich immer wieder nach Hinten geschoben, denn irgendwie ist Ernie ja immer drüber gekommen. Mal richtig teuer oder weniger teuer. Seit 2009 musste ich immer mindestens 600 Euro an Reparaturkosten einrechnen. Das hing vom Rost ab, oder anderen Verschleißteilen, die meinten, sie müssen den Geist aufgeben. Das alle zwei Jahre? Denn die gut 3.000€ in den letzten Jahren waren irgendwann doch zu viel. Und jetzt noch einmal mindestens 1000€ für die Rostentfernung? Irgendwann reicht es dann mal. Dabei wäre es ja nicht geblieben. Sinnvoll ist da nur eine Trennung.

Und nun? In meinem Beruf brauche ich ein Auto, um überhaupt arbeiten zu können. Schnell stand fest, es wird erneut ein Polo. Jünger, als der Ernie und mit Servolenkung. Deshalb ist es Ende Juni auf Autosuche gegangen. Eher unfreiwillig und mit der Pistole auf der Brust. Ehrlich gesagt, es gab mehrere Personen, die mir da Druck gemacht haben und so kam es, ganz spontan. Binnen zwei Tagen ist es dann passiert. Vom ersten Vorschlag, den ich aufgrund von Magenschmerzen abgelehnt habe, über den ersten Polo, den ich mir angesehen habe über einen, der perfekt gewesen wäre, aber nicht mehr da war, zu dem, den ich jetzt habe. Nein, so ganz sagt der mir nicht zu, aber ich hatte ziemlich schnell die Nase voll von der Autosuche und wollte das einfach nur abgeschlossen haben. Aber da der Zustand von meinem Neuen sehr gut ist, ich gehe von einem ehemaligen Garagenfahrzeug aus, habe ich von der Farbe mal abgesehen. Außerdem bin ich auch ein wenig dazu gedrängt worden.

Wunsch vs Realität

Worauf habe ich geachtet?

  • VW Polo (ganz wichtig!)
  • wenig Kilometer
  • nicht besonders alt
  • kein Rost
  • frischer TÜV
  • vernünftige Bereifung (am besten achtfach bereift)
  • Fünftürer
  • kein Rot!!!!
  • kein Diesel wegen der Sache mit dem Abgasskandal

Alles in allem habe ich nach einem Polo gesucht, der in das Budget passt und in einem guten Zustand ist. Dass Abstriche gemacht werden müssen, ist klar. Die habe ich bei der Farbe, (schwarz oder dunkelblau waren favorisiert), den Kilometern (wegen des Budgets), Reifen (einmal muss ich ihm neue spendieren) und der Anzahl von Türen (ist ein Dreitürer geworden) gemacht. Ansonsten kann ich mit dem, was ich bekommen habe, gut leben. Nebenbei ist es ein absolutes Schnäppchen gewesen. Den Preis werde ich nicht sagen, es ist etwas mehr geworden, als geplant, aber ich bin soweit zufrieden. Aber so ist das nun mal. Selbst meinen alten Polo wollte ich eigentlich erst gar nicht haben. Auch er wurde mir aufgezwungen und dann wollte ich ihn nicht gehen lassen. Deshalb bin ich guter Hoffnung, dass ich meinen Neuen auch mögen werde.

Positiv am Neuen:

  • Servolenkung (wie soll das gehen? Ich brauche doch meine Mukkibude!)
  • Endlich wider ein funktionierendes Radio bzw. CD-Player (Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, keine Musik im Auto ist scheiße)
  • Klimaanlage (Keine Klimaanlage aka Fenster runter)
  • Freisprecheinrichtung (braucht doch wirklich kein Mensch!)
  • Das Handy kann nun auch im Auto mit Strom versorgt werden und ich brauche keinen Ersatzakku mehr, wenn ich das Navi anschmeißen muss, weil der Zigarettenanzünder nicht funktioniert (USB ist das Zauberwort)

Jetzt wollt ihr sicher noch wissen, was es denn geworden ist. Da muss ich euch noch ein wenig vertrösten, bis ich es lüfte.

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