CHIO Aachen: Rückblick Teil 1

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Der CHIO Aachen ist nun seit den 22. Juli vorbei. Viele Eindrücke sind gesackt und es ist nun an der Zeit, über ein paar Erfahrungen zu schreiben. In diesem ersten Teil geht es darum, wie ich von meiner Akkreditierung für den CHIO erfahren habe, wie die ersten Stunden auf dem Gelände gewesen sind und wie ich das Hotel gefunden habe.

Nun, mein erstes Mal beim CHIO war natürlich etwas ganz Besonderes. Keine Akkreditierung hatte ich mir in den letzten Jahren mehr gewünscht, als diese. Darauf habe ich langsam und geduldig hingearbeitet. Denn wer nach Aachen will, muss vor allem eines zeigen: Er ist bereits bei verschiedenen Pferdesportveranstaltungen etabliert. Das hat natürlich seine Zeit gedauert und ist nicht von jetzt auf gleich gekommen. Aber dieses Ziel zu verwirklichen, hat mich einiges an Arbeit gekostet.

Organisation ist alles

Als ich die Akkreditierungszusage per Mail erhalten hatte, konnte ich es kaum glauben. Ich habe im Auto gesessen und sollte einen Triathlon fotografieren bzw. einen bestimmten Athleten. Nebenbei musste ich noch einen Text für die Tageszeitung fertig schreiben. Dennoch ist dieser Tag dann letztendlich in der Tonne gelandet, weil ich die ersten Stunden nach der Zusage nicht mehr zu gebrauchen war.

Zu Hause angekommen, musste ich mir ein Hotel organisieren. Denn sechs Tage rund 200 Minuten und knapp 300 Kilometer an einem Tag zu fahren, habe ich nicht eingesehen. Dafür kenne ich Turniere inzwischen gut genug, als das ich so etwas nicht mache. Früh da sein und spät zurück. Danach noch rund 100 Minuten fahren? Nein, das ist zu viel des Guten. So bin ich an das IBIS Budget in Düren gekommen. Auf den ersten Blick schien auch alles in Ordnung zu sein. Den zweiten Blick bzw. wenn man da ist, dazu komme ich gleich noch. Nur soviel vorweg: Ich werde das Hotel nicht noch einmal wählen.

So, dann ist also Tag X gekommen. Für mich ging es nach Aachen. Ich habe mir eine Packliste gemacht, mit Dingen, die ich nicht vergessen darf und eine Liste mit den Prüfungen, die ich fotografieren wollte. Dies letzte Liste habe ich zu Hause vergessen! Aber ich hatte schon sämtliche Listen mit den Startern fertig, sodass die Beschriftung schneller gehen sollte. Die Wegbeschreibung für den Kurzparkplatz zum Abholen der Akkreditierung hatte ich auch ausgedruckt und dabei. Den brauchte ich allerdings nicht, denn es war wirklich alles selbst für Menschen mit nicht vorhandenem Orientierungssinn so, dass auch diese Menschen alles gefunden haben. Zur Not fragt man sich halt durch. Aber ich hatte alles geschafft. Mir meine Akkri abgeholt, einen Parkschein organisiert und wurde perfekt zum Parkhaus gelotst.

Jetzt bitte schnell realisieren, wo du bist

Dann auf das Gelände. Ersteinmal das Pressezentrum suchen. Das habe ich auch dank einer guten Bauweise des Geländes sehr schnell gefunden. Habe mir mein Schließfach sowie Leibchen für den Stadioninnenraum gesichert. Auch galt es, sich seinen Platz direkt mit kleinem Namensschild zu sichern. Zumindest haben das die erfahrenen Kollegen so gemacht, also konnte das ja auch nicht verkehrt sein. Ich hatte also alles ins Schließfach gepackt, um mir das Gelände anzusehen. Hierbei hatte ich festgestellt, dass das Gelände trotz allem, sehr übersichtlich ist. Ich stand irgendwann doch am Springstadion und konnte es kaum glauben, wo ich war. Dass ich nicht auf alle Viere gesunken und den Boden geküsst habe, ist alles 😀 Es hat einige Minuten gedauert, bis ich realisiert habe, WO ich gerade bin und WO ich gerade arbeite. WAHNSINN!

Prüfungen, Eröffnungsfeier und ab ins Hotel

Die ersten beiden Springprüfungen an diesem Tag hatte ich von Außen fotografiert. Das hat letztendlich einen Grund gehabt: Ich hatte absolut keine Ahnung, wie das abläuft und zu viel Angst, etwas falsch zu machen. Ich hatte keine Fotografenboxen gesehen, die in den Hinweisen angekündigt waren und wollte nicht einfach auf den Platz marschieren, mich wo hinstellen und Ärger riskieren. Die Willkommensfeier habe ich mir von der Tribüne aus angesehen. Die Kamera war dabei, es sind Bilder entstanden, aber ich wollte letztendlich nur genießen und realisieren, dass ich beim CHIO Aachen bin. Nach der Feier bin ich also ab zum  Auto und ins Hotel nach Düren gefahren. Da es schon deutlich nach 22 Uhr war, war natürlich kein Mensch mehr am Empfang und ich kam nicht sofort ins Hotel. Also musste ich an den Automaten zum einchecken. Das stellte sich schon als Herausforderung dar, da ich keine Ahnung hatte, wie das geht. Zumindest schaffte ich es irgendwie, einzuchecken, nachdem ich mich eine gefühlte Ewigkeit mit dem Automaten gekloppt hatte. Ich dachte schon, das war es. Ab ins Hotelzimmer, unter die Dusche und schlafen. Von wegen auch! Nun musste ich noch verstehen, wie das mit dem Zahlencode für die Eingangstür funktionierte. Ich fluchte innerlich, schaffte es aber erneut nach einer gefühlten Ewigkeit, das Hotel zu betreten. Im Treppenhaus des Hotels kam mir ein Gestank von Zigaretten entgegen, was mir schon gleich die Laune verdarb. Aber es wurde noch besser. Im Zimmer angekommen hat es auf dem Klo komisch gerochen, als ob das Zimmer lange nicht mehr benutzt worden war und dieser Gestank, ich hatte ihn mit faulem Fisch verglichen, blieb die ganze Zeit. Treffer, versenkt, dachte ich mir nur. Jedes Hotel hat auch einen Föhn auf dem Zimmer. Dieses nicht. Also musste ich das Duschen auf den nächsten Morgen verschieben. Auch die Nacht war nicht besser. Die erste Nacht in einer fremden Umgebung schlafe ich grundsätzlich schlecht. Daran kann ich nichts ändern. Aber wenn bei jeder Bewegung auch noch das Bett knarzt, weil die Matratze auf einer Holzplatte liegt und die Holzplatte nur mit insgesamt sechs Füßen verbunden ist, ist das absolut nervig. Irgendwann bin ich allerdings dann doch eingeschlafen.

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