Ab nach Draußen – GeoCachen

Ab nach Draußen. Inzwischen hat sich auch die moderne Schatzsuche in Form von GeoChachen etabliert. Ich gebe mich dieser Suche ebenfalls, wie sehr viele andere auch, hin.

Screenshots der GeoChaching-App (JM)

Auch mit Handy, und wenn man mit mehreren unterwegs ist: GeoCachen. Das habe ich vor rund vier Jahren entdeckt. Man sucht kleine Dosen mit einer Liste drin, anhand von Koordinaten. Dabei gibt es verschiedene Schwierigkeitsgrade. Nachtcaches erfreuen sich bei manch einer Person in meinem Umfeld an großer Beliebtheit. Nur nicht bei mir, da diese meistens dann auch mitten im Wald sind und ich ein kleiner Angsthase bin. Hier und da höre ich etwas, bei dem ich am liebsten wegrennen würde. Allerdings bin ich hier schon bei einem anderen Thema: dem nicht vorhandenem Orientierungssinn, der mich dann doch trotz leichter Panik, bei meiner Gruppe bleiben lässt. Ein Cach ist mir noch besonders in Erinnerung: „Kumpel Anton“. Dieser Cach hat nicht nur eine tolle Story, (Finde Kumpel Anton, der ist schon lange verschollen), sondern ist auch wirklich gut gemacht. Der Weg führt über mehrere Stationen am Wasser von Oberhausen entlang, man muss ordentlich suchen, kann nebenbei auch noch andere Chaches heben, erhält gut gemachte Hinweise, die nicht immer einfach sind. Am Ende erhält man Koordinaten, gibt die ein und man hat Kumpel Anton gefunden. Allerdings darf man ihn nicht mitnehmen.

Arten von Caches

Dann gibt es Caches, die rauben einem den letzten Nerv. Man sucht ohne jetzt zu übertreiben, monatelang nach einer kleinen Dose und ist eigentlich schon gefühlte 100 Mal dran vorbei gerannt. Das ist mir auch passiert. Dieser Cach, über der Ruhr in Essen. Alleine der Gedanke treibt mich in den Wahnsinn, denn es hat echt lange gedauert, bis der gelöst war. Das war ein sogenannter Multi-Chache, der mindestens zwei Stationen hat, die einen zum richtigen Standort des Logbuches zeigen.

Einen Traditional sucht man anhand von Koordinaten in der App. Er hat nur einen Endpunkt. Nur bei Nacht ausführbare Chaches bezeichnet der geneigte GeoChacher als Nachtchaches. Diese sind nicht immer einfach, aber doch sehr spaßig. Dann gibt es noch die sogenannten Event Caches, die einmalig sind. Allerdings habe ich einen Solchen noch nie mitgemacht. Das Selbe gilt für einen Mystery Cache.

Was ich am Geocachen mag? Man trifft durch Zufall auch andere Cacher, hat Spaß, ist draußen an der Luft, entdeckt immer neue Plätze, man bewegt sich und muss sogar noch nachdenken.

Mir fällt gerade ein, ich könnte mal nach langer Zeit wider ein paar Chaches heben. Aber bitte mit den richtigen Utensilien wie einer vernünftigen Taschenlampe, festen Schuhen und auch Handschuhen.

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