Photokina 2018 – das erste Mal dabei

Beruflich, wie privat ist die Fotografie ein großer Teil in meinem Leben. Da liegt es nahe, dass man auch mal auf die Photokina geht.

Dieses Jahr habe ich es geschafft, zum ersten Mal auf die Messe zu gehen. Zugegeben, ich bin skeptisch gewesen, da bekannt ist, dass diese Messe immer ziemlich voll ist. So ist es nicht verwunderlich gewesen, dass meine Begleiter und ich früh nach Köln sind. Allerdings sind wir nicht am Wochenende hin, denn das wäre kein Spaß geworden. Selbst unter der Woche ist es bereits am Mittag voll geworden. Zu diesem Zeitpunkt haben wir beschlossen, uns von der Messe zu verabschieden, da wir alles gesehen hatten, was uns interessiert hat.

Neuheit bei Canon

Canon EOS R (Foto: Jenny Musall)

Ich gehöre bekanntermaßen zu den Canonianern. So ist es nicht verwunderlich gewesen, dass ich mir zuerst die erste spiegellose Vollformatkamera von Canon angesehen habe. Die Canon EOS R hat mich bis auf zwei Sachen überzeugt. Der Fokus ist super schnell, fokussiert sehr gut nach und extrem genau, auch bei totaler Dunkelheit. Auch das Rauschverhalten ist genial. Kaum vorhanden. Auch gut finde ich, dass der Hersteller mitgedacht hat. Es gibt für die verschiedenen Objektive entsprechende Bajonettanschlüsse, damit diese auf die Kamera passen und man keine neuen Objektive kaufen muss. Allerdings hält der Akku gerade einmal für rund 650 Bilder, was bedeutet, dass man mindestens drei Akkus braucht. Zumindest bei den Sachen, die ich mache. Für den Alltag müsste das so reichen. Für mich ein absoluter Vorteil: Die Kamera macht keine Geräusche mehr, wenn sie auslöst. Das kann beim Reitsport, Golf und Darts von Vorteil sein, da bei diesen Sportarten das Klappen des Spiegels in der Kamera störend sein kann. Mir gefällt gut, dass diese Kamera leicht ist, da der Spiegel drin fehlt. Sie ist handlich, allerdings muss Canon noch etwas dran arbeiten, denn ich finde sie noch etwas kantig in der Hand. Auch von den Serienbilder her scheint die Kamera schnell zu sein. Ich schätze, das sind so um die 14-20 Bilder die Sekunde. Was ich allerdings etwas abschreckend finde, ist der Preis mit 2499€, da man nicht genau weiß, wie sich die Kamera in der Praxis verhält.

Im Bann der Objektive

Da auch das bei mir in nächster Zeit fällig ist, habe ich mir verschiedene Objektive angesehen. Dabei habe ich meine Augen hauptsächlich auf den Reitsport gelegt. Hierbei habe ich das 150-600 von Sigma ausprobiert. Für Draußen und bei einer Kamera, die ein sehr gutes Rauschverhalten hat, ist es das perfekte Objektiv, wenn Gegenstände weit weg sind. Das Objektiv ist vom Fokus her genauso, wie ich es brauche. Er könnte zwar etwas schneller sein, aber für den Reitsport reicht es voll und ganz. Außerdem habe ich nach Alternativen zu den L-Objektiven von Canon gesucht. Da Tamron bei mir nicht zur Diskussion steht, bin ich bei Sigma gewesen und habe mich auch das 70-200 f2,8 angesehen und muss gestehen, dass sich auch hier der Fokus extrem weiterentwickelt hat. Dieser ist auch schnell, was mir wichtig ist. Auch an den Linsen im Objektiv wurde getüftelt, dass diese besser geworden sind. Das wäre eine Alternative.

Allerdings bin ich dich mit mir am Hadern, da ich von den L-Objektiven Überzeugt bin. Hier habe ich mir von Canon das 70-200 f2,8 USM III angesehen. Der Fokus ist verdammt schnell, was mich erst geschockt hat, aber ich weiß auch, dass die rund 2300€ für dieses Objektiv sehr gut angelegt sind. Daher werde ich auf dieses Objektiv sparen.

Denn nächstes Jahr muss ich wohl oder übel eine neue Ausrüstung haben. Da muss man sich vorher informieren und vergleichen. Dafür ist die Photokina perfekt.

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