On the Radio – was bei mir im Auto läuft

„Video killed the radio star“ haben schon The Buggles gesungen. Doch in meinem Fall ist es eher die Kassette, CD oder seit kurzem eine Bluetoothverbindung von Handy und Auto. Ehrlich gesagt, ich habe noch nie viel Radio gehört. Früher gerne montags abends „Keep it Country“ auf Radio MK. Aber das ist schon über 25 Jahre her. Ich weiß nicht einmal, ob es das überhaupt noch gibt. Es hat auch eine Zeit gegeben, in der ich morgens Radio gehört habe, um wachzuwerden. Meistens bin ich davon nicht wachgeworden, sondern bin viel zu spät wachgeworden. Aber ich habe so alles auf dem Schirm gehabt, was wichtig gewesen ist. Denn damals habe ich nicht sofort den Rechner angemacht, um mir sämtliche Nachrichten reinzuziehen. Zu dem Zeitpunkt waren auch Smartphones noch nicht weitverbreitet. Das hat da gerade erst angefangen. Inzwischen besorge ich mir meine Nachrichten morgens direkt von facebook, Instagram und Co. Denn die Zeitung lese ich kaum noch, aber dennoch mit Freude, wenn ich sie in die Hände bekommen. Aber ich schweife ab.

Inzwischen ist es so, dass ich viel Zeit im Auto verbringe. Da wäre es eigentlich logisch, dass ich Radio höre. Denn auch die Kollegen machen eine wichtige Arbeit. Aber ehrlich gesagt, ich kann mir die Grütze (sorry für den Ausdruck!), nicht anhören. Meistens läuft das Selbe. Gerade Eins Live kann ich nicht hören, ohne gleich Ohrenkrebs oder einen Brechreiz zu bekommen. Da sind mir die Lokalsender doch lieber, allerdings kann ich auch hier die Musik nur in den seltensten Fällen ertragen. Was bleibt da? Früher war es noch die gute, als Kassette, mit der es einen Bandsalat im Kassettendeck gegeben hatte, wenn die Temperatur im Auto zu hoch war. Irgendwann habe ich mich durch gesetzt und es ist ein CD-Player im Auto eingebaut worden. Das Radio ist tatsächlich bis zum Schluss im Auto gewesen, bis ich mich von meinem Ernie trennen musste. Da hatte das Radio allerdings schon Probleme gemacht, da es nur noch nach Lust und Laune funktioniert hatte. Letztendlich haben sich zu diesem Zeitpunkt viele CD’s angesammelt, die im Auto rum geflogen sind. Meistens waren es Mix-CD’s, da ich beim Autofahren Musik mag, die nach Vorne geht und Spaß macht. Vorallem aber muss es Musik sein, die nicht dafür sorgt, dass ich einschlafe.

Seitdem ich mein neues Auto habe, hat sich einiges geändert. Ich kann mein Handy via Bluetooth mit dem Autoradio verbinden. Das macht auch die Sache mit der Navigation einfacher. Spiele ich Musik vom Handy ab und habe das Navi am laufen, geht es besser mit dem Umschalten von Musik und Navi, da beides über das Handy läuft. Schlechter läuft es, wenn ich eine CD drin habe und das Handy für die Navigation laufen habe. Da kriege ich nur die Hälfte der Ansage mit, weil sich das Handy dann schlechter durchsetzen kann.

Auch die Freisprecheinrichtung finde ich gut, auch wenn ich gefühlt schreien muss, damit der Gesprächspartner mich versteht. Allerdings finde ich auch, dass das Handy einen doch ablenkt. Ich fahre wesentlich unkonzentrierter, wenn ich beim Fahren telefoniere. Meine Konzentration liegt auf dem Telefonat, was nicht gut ist. Telefonieren kann man auch später. Das Gleiche gilt, wenn man sieht, dass es irgendwo eine Nachricht gegeben hat. Es gibt Menschen, die sind der Meinung, dass diese Nachrichten sofort gelesen werden müssen und es auch tun. Das kann ich nicht leiden, weil es enorm ablenkt. Und stressfreier kann man es lesen und beantworten, wenn man nicht fährt.

Docj was mag ich für Musik beim Fahren? Grundlegend Dinge, die laut sind und rocken. ASP, Mono Inc, Reckless Love, Ärzte gehen immer. Dazu noch einige andere. Gerne aus der finnischen Musikszene. Was gar nicht geht, ist HipHop, Techno usw. Es muss halt schon handgemacht sein. Das sind so meine Favoriten, wenn es um die musikalische Beschallung im Auto geht. Aber Radio geht gar nicht, bei dem, was gespielt wird. Da mag ich meine Playlisten oder CD’s doch lieber 😉

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