Temporeicher Sieg der Roosters gegen die DEG

Am Seilersee hat das wohl letzte Derby der Saison 2018/19 zwischen den Iserlohn Roosters und der Düsseldorfer EG stattgefunden. Hier hatten die Sauerländer die Nase vorn.

„Es muss schon ein Wunder passieren, dass wir in die Play Offs kommen“, sagt Jonathan Matsumoto von den Iserlohn Roosters im Interview mit Magenta Sport nach dem Spiel. Denn auf Nürnberg sind es inzwischen nur noch acht Punkte Rückstand. Und das bei nur noch vier anstehenden Spielen. Eine schwere Aufgabe für die Sauerländer.

Iserlohn Roosters – Düsseldorfer EG 4:2 (0:0; 1:1; 3:1)

Iserlohn Roosters gegen Düsseldorfer EG am 20.02 2019

Doch am Seilersee haben die Hausherren gezeigt, dass sie spielen können. Denn die Düsseldorfer hatten im ersten Drittel Probleme, dem Schwung der Roosters stand zu halten. Immer wieder haben sich die Sauerländer im Drittel der Rheinländer festsetzen können, doch das Tor will selbst im Powerplay nicht fallen. Die Düsseldorfer hingegen tun sich schwer, den Puck überhaupt vor das Tor von Niko Hovinen zu bringen. Zum Ende des Drittels muss Anthony Camara wegen eines unkorrektem Körperangriffs für zwei Minuten runter vom Eis.

Das bedeutet für die DEG, dass sie das zweite Drittel in Überzahl beginnen werden. Hier fällt durch Philip Gogulla das erste Tor des Abends. Davon lassen sich die Gastgeber nicht entmutigen und gleichen wenige Minuten später durch Justin Florek aus. Düsseldorf spielt insgesamt sechs Minuten in diesem Drittel in Unterzahl, während die Roosters gerade einmal drei Minuten mit einem Spieler weniger auf dem Eis sind.

„So dürfen wir nicht auftreten.“

Das letzte Drittel soll spannend werden. Hier geben die Iserlohner das Tempo erneut vor und so kommt es, dass sich Matsumoto den Puck in der 50. Minute schnappt und Niederberger im Tor der DEG überwindet. Als Ryan MacKiernan wegen unnötiger Härte auf der Bank platznehmen muss, sorgt Leann Bergmann für das 3:1. Nach dem Marco Nowak noch in der 59. Minute wegen Beinstellen runter vom Eis muss, verwandelt Gogulla einen Shorthander. Doch beim Spielstand von 3:2 soll es nicht bleiben. Florek trifft zum 4:2 ins inzwischen leere Tor der Düsseldorfer.

„So dürfen wir nicht auftreten. Dass muss beim nächsten Spiel gegen Nürnberg besser sein“, sagt Topscorer Gogulla über den Auftritt der Düsseldorfer.

Weitere Ergebnisse:

ERC Ingolstadt – Schwenninger Wild Wings 4:1
Krefeld Pinguine – EHC Red Bull München 3:2 (OT)
Kölner Haie – Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg 6:3
Straubing Tigers – Eisbären Berlin 7:3
Grizzlys Wolfsburg – Augsburg Panther 2:1
Adler Mannheim – Fischtown Pinguins Bremerhaven 6:5

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s