Wenn möglich, bitte wenden!

Landkarten, Ausdruck, Navigationsgerät oder Handy? Gerade in fremden Städten geht es nicht ohne. Wie nutze ich sie? Das habe ich Euch einmal hier beschrieben.

Ganz Oldschool: Die Karte

Screenshots der GeoChaching-App (JM)

„Ich muss dahin. Aber wie komme ich zum Ziel?“ Darüber habe ich mir als Jugendliche keine Gedanken gemacht. Ich habe mich auf meine Eltern verlassen, die die Wege kennen. Irgendwann hatte sich das, noch bevor ich meinen Führerschein gemacht habe, musste ich navigieren. Ich war mit meinem Vater unterwegs und wir sind in einem Stau gelandet. Mein Vater hatte keine Lust auf den Stau und legte mir die Karte hin. Ich habe ihn nur völlig verdutzt angeschaut und gesagt: „Ich kann die keine Karten lesen.“ Mein Vater schaute mich und zeigte nur auf den Punkt, an dem wir uns befunden haben. „Hier sind wir. Da ist der Stau. Und da wollen wir hin.“ Na super. Ich musste navigieren und man hat sich nicht verfahren.
Ich kann zwar seit diesem Moment Karten lesen, aber habe keine im Auto. Das ist mir dann doch zu unhandlich.

Der Ausdruck: Ganz schön nervig

Dann war es soweit: Ich hatte meinen Führerschein und musste mich auf den mir bekannten Wegen neu orientieren. Das sah alles so anders aus. In der Fahrschule hat mir der Fahrlehrer gesagt, wo ich lang muss. Danach meine Mutter, aber nicht immer war sie dabei und glaubt mir, die Wege haben so anders ausgesehen, als ich sie als Beifahrerin in Erinnerung hatte. Tja, und unbekannte Wege habe ich mir lange in Textform ausgedruckt. Immer auf die rote Ampel bedacht, dass ich schauen konnte, wo ich gerade bin. Das war auch nicht gerade die praktischste Lösung. Oft habe ich die Grünphase verpennt und es wurde hinter mir gehupt.

Das Navigationsgerät: „Wenn möglich, bitte wenden!“

Irgendwann habe ich für eine längere Strecke gerne ein Navigationsgerät ausgeliehen. jeder hatte zu diesem Zeitpunkt eines. Aber ich musste es immer sehr gut aufgeladen haben, denn zu diesem Zeitpunkt hat bereits in meinem damaligen Polo der Zigarettenanzünder schon nicht mehr funktioniert. Das war einfacher, ich bin einfach so gefahren, wie mir die freundliche Stimme es gesagt hat. Okay, in den meisten Fällen habe ich die Straße zu spät gesehen und so war der häufigste Satz: „Wenn möglich, bitte wenden“. Auch gerne mitten auf der Autobahn. Oder abbiegen, auch wenn da ein Haus steht. Daran habe ich mich dann natürlich nicht gehalten. Nachteil beim Navi war, die Karten müssen regeläßig mit Updates versorgt werden.

Das Handy: praktisch

Seit ich ein Handy mit Internet und GPS habe, nutze ich dieses sehr gerne. Am Anfang war das auch eine schlechte Idee. Das Handy hat sehr viel Akku bei der Navigation verbraucht. Selbst eine kurze Strecke mit der Handynavigation war der Akku fast leer. Denn mein Auto hatte keinen funktionierenden Zigarettenanzünder. Inzwischen habe ich ein neueres Handy und funktionierenden Zigarettenanzünder. Das funktioniert sehr gut. Auch für Strecken, die ich nicht oft fahre, nutze ich es. Denn mein Orientierungssinn ist so gut wie nicht vorhanden.
Allerdings hat das Ganze einen Nachteil: Die Ankunftszeit wird angezeigt. Warum ist das ein Nachteil? Relativ einfach, es ist zwar ein Vorteil, zu wissen, wann man am Ziel ankommt, aber ich fahre meistens gegen die Zeit und hoffe, dass ich eher da bin, als das Navi es berechnet. Das finde ich nicht gut, denn man tritt doch auf das Gas, um zu zeigen, dass man schneller ist. Selbst, wenn man sich an die Geschwindigkeiten hält, ist die Zeit sehr knapp kalkuliert und man will dann doch pünktlich sein. Für die Person, die man besucht, ist das von Vorteil, wenn man sagen kann, wann man da ist.

So muss jeder für sich entscheiden, was für einen die beste Lösung ist. Für mich ist es die mit dem Handy.

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