Dortmund: Michi Jung siegt ebenfalls zum dritten Mal

Was Isabell Werth bei den Dressurreitern auf dem Signal Iduna Cup in Dortmund ist, ist Michael Jung bei den Springreitern. Dabei liegt der Schwerpunkt in der Vielseitigkeit.

Mit fischerChelsea hat Michael Jung einen Meilenstein in seiner Karriere geschafft. Der Reitmeister hat nicht nur das Mitsubishi Masters League Finale gewonnen, sondern gleichzeitig auch den Großen Preis der Bundesrepublik auf dem Signal Iduna Cup in Dortmund. Hierbei hat es sich um eine 4*-Springprüfung der Klasse S gehandelt, bei der die Hindernisshöhe 1,60 Meter betragen hat. Dabei hat Jung den zweitplatzierten Robert Whitaker hinter sich gelassen – obwohl Whitaker eine Abkürzung genommen hat, die beim nachmachen von anderen Teilnehmern schief gegangen ist. Jung hat sich für den langen Weg zum Mitsubishi-Oxer entschieden, und war doch gut eine Sekunde schneller, als der Brite. „Manchmal hat man das Gefühl die Stangen sind angeklebt“, beschreibt Jung seinen Ritt durch den Stechparcours.

„Ich hätte vor ein paar Jahren nicht gedacht, dass sie so gut werden würde“, sagt der 36-Jährige Jung über die Stute fischerChelsea. Denn die Check In-Tochter habe sich sehr gut entwickelt und „Boom gemacht“. „Sie ist im Sport angekommen und eine Kämpferin“, lobt der Reitmeister die braune Stute.

Robert Whitaker hingegen hat mit Catwalk IV gezeigt, wie eine schnelle Linie zum Mitsubishi-Oxer sein muss. „Das Pferd hat super mitgemacht und das Ergebnis ist gut“, sagt der Brite über seinen Ritt. Doch ganz zufrieden sei er nicht mit der Zeit gewesen. „Der bessere soll gewinnen“, sagt Whitaker, der schnell nach der Prüfung zum Flughafen nach Düsseldorf muss, um dort den Flieger Heim zu bekommen.

Das erste Mal ist Rodrigo Giesteira Almeida in der Westfalen Halle gewesen. „Ich mag das Turnier und würde mich freuen, wenn ich auch nächstes Jahr wieder eingeladen werde“, sagt der Portugiese. Sein Pferd GC Chopin’s Bushi mache eine gute Saison. „Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Damit es so gut laufen konnte, musste ich ordentlich reiten, obwohl mein Pferd die Qualität schon mitbringt.“

Weitere Ergebnisse im Großen Preis der Bundesrepublik mit Finale der Mitsubishi Masters League: 

  1. Michael Jung (GER) mit fischerChelsea in 35.72 Sekunden
  2. Robert Whitaker (GBR) mit Catwalk IV in 36.47 Sekunden
  3. Rodrigo Giesteira Almeida (POR) mit GC Chopin’s Bushi in 37,15 Sekunden
  4. Patrick Stühlmeyer (GER) mit Chacgrano in 37,25 Sekunden
  5. Markus Brinkmann (GER) mit Pikeur Dylon in 38,34 62 Sekunden
  6. Guido Jun. Klatte (GER) mit Qinghai in 36,61 62 Sekunden
  7. Kim Emmen (NED) mit Delvaux in 40,46 Sekunden
  8. Karl jun. Brocks (GER) mit Chasmo in 40,30 Sekunden
  9. Gerco Schröder (NED) mit Davino Q in 72,62 Sekunden
  10. Olivier Philippaerts (BEL) mit H&M Legend Of Love in 65,62 Sekunden
  11. Finja Bormann (GER) mit A crazy son of Lavina in 66,89 Sekunden
  12. Eoin Mcmahon (IRL) mit Chacon 2 in 67,86 Sekunden
  13. Christophe Vanderhasselt (BEL) mit Identity Vitseroel in 68,26 Sekunden
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